Kantonale Volksinitiative für das Stimm- und Wahlrecht auf kantonaler Ebene für niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer

«Mitbestimmungsinitiative»

Die Verfassung des Kantons Graubünden vom 18. Mai 2003/14. September 2003 wird wie folgt geändert: Art. 9 Abs. 1bis (1bis bedeutet: zwischen Abs. 1 und 2):
In kantonalen Angelegenheiten steht das Stimm- und Wahlrecht auch allen niedergelassenen Ausländerinnen und Ausländern zu, die das 18. Lebensjahr zurückgelegt haben und deren Wohnsitz sich aktuell sowie insgesamt seit einer Dauer von mindestens fünf Jahren im Kanton befindet.

  • Ausländer_innen erhalten das Stimm- und Wahlrecht bei kantonalen Angelegenheiten. So bleibt die Gemeindeautonomie gewahrt.
  • Das Stimm- und Wahlrecht erhalten niedergelassene Ausländer_innen, also Innhaber_innen eines C-Ausweises.
  • Ausländer_innen müssen während einer Dauer von insgesamt 5 Jahren im Kanton wohnhaft sein, dadurch kann gewährleistet werden, dass man mit den lokalen Gegebenheiten vertraut ist.